Kontakt  |  Impressum  |  Suche  |  RSS
Logo

Das Gebäude G4 in Haus Villigst – eine besondere Sanierung

Bauen mit Auftrag

"Gottes Auftrag‚ die Erde zu bebauen und bewahren (1. Mose 2,15), schließt ein, dafür Sorge zu tragen, dass auch unsere Kinder und Kindeskinder sowie die Menschen anderer Erdteile sicher und gut auf dieser Erde leben können." (Präses Annette Kurschus bei der offiziellen Einweihung des Gebäudes im Oktober 2015)

Sanierung statt Neubau

Mit der Sanierung des Verwaltungsgebäudes G4 setzt die Landeskirche nicht auf Abriss und Neubau, sondern auf eine energieeffiziente Sanierung. So werden wertvolle Ressourcen weiter genutzt. Umweltgerechtes Bauen und architektonischer Anspruch werden gleichermaßen umgesetzt.

Ein Gebäude mit "Lebensgeschichte"

Das Verwaltungsgebäude in der zentralen Tagungsstätte der Ev. Kirche von Westfalen wurde 1971 errichtet, damals als Gästehaus. Es wurde 1992 erstmals überplant und in ein Bürogebäude umgewandelt. Die aktuelle Sanierung wurde notwendig, da das Gebäude nur bedingt den Anforderungen einer neuzeitlichen Büronutzung entsprach. Das neue klimafreundliche Gebäude mit zeitgemäßer Infrastruktur nutzen seit Ende 2015 verschiedene Ämter der Landeskirche.

Energieeffizienz

Mit der Komplettsanierung werden Energieeinsparungen erreicht, die denen eines Neubaus gleichen. Die Belastung durch das klimaschädliche Treibhausgas CO2 sinkt um 80 Prozent. Dafür sind vor allem eine hocheffiziente Dämmung sowie eine moderne Gebäudetechnik verantwortlich.

Bausteine der Sanierung

Erdreich

  • Rückbau aller Lichtschächte
  • Überdämmung der Außenwände im Erdreich

Baukörper

  • Rückbau bis auf den Gebäudekern,
  • Entfernung der Balkone Mineralfaserdämmung der Außenwände (Stärke 24 cm).
  • Vorhangfassade, luftdicht

Dachgeschoss

  • Ausbau des alten Dachgeschosses zu einem Vollgeschoss mit Flachdach
  • Ausführung als Holzrahmenkonstruktion, luftdicht und hochwärmegedämmt

Fenster und Türen

  • Reduzierung der ehemals großen Glasöffnungen Ausführung in Holz- bzw. Aluminiumfassadenkonstruktion mit 3-fach-Verglasung

Wärmeversorgung

  • Anschluss an das BHKW-betriebene Nahwärmenetz von Haus Villigst Neuinstallation der Versorgungsleitungen mit optimaler Dämmung

Lüftung

  • Abluftanlage mit passiver Kühlung durch Nachtlüftung

An der Ausführung Beteiligte

Der hohe Standard der Sanierung konnte nur erreicht werden durch eine sorgfältig abgestimmte Planung und viel Erfahrung bei den Fachleuten. Hier haben die Architekten "Banz + Riecks" aus Bochum zusammen mit dem Baureferat der westfälischen Landeskirche geplant.

Klimaschutzförderung

Mit dieser beispielhaften Maßnahme zeigt die EKvW, dass sie ihre synodale Verpflichtung zur aktiven Klimaschutzförderung (CO2-Reduktion bis 2020 um 40%) auch beim Bauen im Bestand ernst nimmt und verantwortungsvoll umsetzt. Das Modellprojekt wurde mit rund 250.000 Euro aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative durch das Bundesumweltministerium gefördert.

 

 

Der Baufortschritt in Bildern

 

 

 

 

 

 

Energieeffizienz und Klimaschutz

Im März 2015 beginnen die Arbeiten für eine weitere klimafreundliche Gebäudesanierung in Haus Villigst, der zentralen Tagungsstätte der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW). Ganz bewusst setzt die Landeskirche bei der Sanierung des alten Verwaltungsgebäudes "G4" nicht auf Abriss und Neubau – sondern auf eine besonders energieeffiziente Sanierung des alten Verwaltungsgebäudes. So werden zukunftsorientiert wertvolle Ressourcen weiter genutzt. Mit positivem Nebeneffekt: Der Deponieberg wächst nicht weiter an.

Die Erprobung des besonders hohen energetischen Standards des Modellprojekts wird mit rund 250.000 Euro durch das Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Diese besondere Förderung wurde möglich, weil die Landeskirche sich bereits zum aktiven Klimaschutz verpflichtet und mit Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative das kirchliche Klimaschutzkonzept "Klimaschutz EKvW 2020" umsetzt. Dabei ist die Klimaschutzagentur EKvW beauftragt, als zentrale Servicestelle alle kirchlichen Akteure zu beraten und zu unterstützen.

Weitere Informationen zur Gebäudesanierung finden Sie hier.

 

 

Zuwendungsempfänger: Evangelische Kirche von Westfalen
Förderkennzeichen: 03KS3146M
Laufzeit: 1.11.2014 - 30.06.2016

Kontakt

Baureferat der EKvW
Michael Fries
Altstädter Kirchplatz 5
33602 Bielefeld 
0521/594-0

Klimaschutzagentur EKvW
Sabine Jellinghaus
Auf dem Tummelplatz 8
58239 Schwerte
02304/755-334

Tagungsstätte Haus Villigst
Anja Werth
Iserlohner Str. 25
58239 Schwerte
02304/755-100

Aktuelles
Handlungs-_bereiche
aus Gemeinden_& Einrichtungen
Kirche_für Klimaschutz
Wir_über uns
Infomaterial_& Links

Institut für Kirche und Gesellschaft der

Evangelischen Kirche von Westfalen

Iserlohner Straße 25 • 58239 Schwerte

Telefon: 0 23 04 / 755 - 332

infokircheundgesellschaftde

www.kircheundgesellschaft.de